Ruth Alber

Ich bin am 1. März 1963 in Pförring, Deutschland geboren. Den grössten Teil meiner Kindheit verbrachte ich in München. Während dieser Zeit hatten wir einen Boxer. Es war ein ganz lieber Kerl. Unerzogen, aber lieb.

2005 kam ich in die Schweiz, um ein zweites Mal zu heiraten. Es hat nicht lange gedauert und ich legte mir einen Hund zu, einen Tibet-Terrier. Ich war so begeistert von dieser Rasse, denn meine Freundin hatte auch einen. Buddy war und ist auch heute noch eine Herausforderung. Er hat mich vieles gelehrt, vor allem wie wichtig es ist, einen Hund richtig zu erziehen. Anfangs war ich drauf und dran aufzugeben, aber ich hielt durch.

Über Heinz Marti kam ich zum Agiltiy. Einmal bei einer Trainingsstunde zugeschaut und schon war ich infiziert. Damals war Buddy erziehungstechnisch noch nicht soweit, dass ich mit dem Training starten konnte. Aber nach fünf Jahren war ich soweit, dass ich die Voraussetzungen fürs Agility-Training erfüllte.

Los gings…..Es machte mir riesen Spass.

Durch unseren Umzug in ein Haus mit Garten, konnte ich mir meinen Wunsch nach einem zweiten Hund erfüllen, und Sunny mein Flat-Coated Retriever zog bei uns ein.
Sunny lernte sehr schnell. Und peng war auch sie vom Agi-Fieber infiziert. Es ist so toll mit ihr Agility zu machen, denn man sieht es bei jedem Training wieviel Spass ihr dieser Sport macht.

Keine Ahnung wie es kam…plötzlich hatte ich einen Chihuahua. Vorher hatte ich eher die Nase gerümpft, wenn ich einen gesehen hatte. Aber Pepsi wurde mein kleiner Seelenhund. Sie ist etwas ganz Besonderes. Als Welpe durfte sie immer zum Training mitkommen und eine Ehrenrunde auf dem Platz drehen. Schnell erkannte man auch ihr Potenzial für diesen Sport.
Meine kleine Rennsemmel.

Zu guter Letzt kam noch Heaven mein Border Collie dazu. Was soll ich sagen… Nach einigen erholsamen bzw. einfachen Jahren als Hundeführer, wieder eine Herausforderung. Aber eine die auch sehr viel Spass macht.

Irgendwie gehört Spass – Hunde – Agility für mich zusammen. Es ist ein Sport der uns Freude macht, uns fordert, körperlich wie geistig. Auf dem Platz sind Mensch und Hund ein Team. Es wird nie langweilig. Für jeden einzelnen Parcour gilt es die beste Lauflinie für Mensch und Hund zu finden. Und das macht es so spannend.

Gerne möchte ich diese Freude am Agility auch anderen Leuten weitergeben.
Vielen Dank an Caro Höfer, die mich dazu ermutigt hat die Ausbildung zum Agility-Trainer anzutreten. Ich habe die Seminare zum Übungsleiter absolviert und freue mich schon riesig ab April 2018 das erste Training abhalten zu dürfen.